Umbau/Erweiterung Mehrfamilienhaus
Winterthur

Auftragsart Direktauftrag
Planung/Ausführung 2024-2028
Bauherrschaft Privat
Bauleitung René Gasser Architekturbüro, Winterthur
Bauingenieur Bona Fischer Bauingenieure AG, Winterthur
Holzbauingenieur Rüeger Ingenieure GmbH, Winterthur
Elektro-Ingenieur KMN Elektro-Ingenieurbüro AG, Winterthur
HLKS-Ingenieur Planforum AG, Winterthur
Bauphysiker BWS Bauphysik AG, Winterthur
Landschaftsarchitekt Grünklang GmbH, Winterthur
Leistungsumfang Machbarkeitsstudie, Projekt, Ausführung, gestalterische Leitung

Die beiden identischen Häuser an der Bürglistrasse, erbaut 1938, umfassen insgesamt zwölf Kleinwohnungen mit äusserst durchdachten und ansprechenden Grundrissen. Angesichts dieser Qualitäten lag es nahe, das Bestehende weiterzuentwickeln, anstatt es abzubrechen.

Die Bestandesbauten werden deshalb behutsam saniert und erhalten eine neue, energetisch optimierte Fassade. So bleibt die architektonische Substanz der 1930er-Jahre erhalten, während das Gebäude den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz gerecht wird.

Um die Ausnützung des Grundstücks zu maximieren, wird zudem die Baulücke zwischen den beiden Gebäuden mit einem Zwischenbau geschlossen. Dieser schafft nicht nur drei zusätzliche Wohnungen, sondern übernimmt auch eine wichtige statische Funktion: Er sichert die Erdbebentauglichkeit der Bestandesbauten.

Die bestehenden Dachgeschosse werden zurückgebaut. An ihrer Stelle entsteht ein neues Dachgeschoss, das die drei Hausteile – die beiden sanierten Altbauten und den Zwischenbau – zu einer Einheit verbindet und Raum für fünf weitere Wohnungen bietet.

So entsteht insgesamt ein Gebäude, das Bestand und Neubau zu einem stimmigen Ganzen verbindet – und dabei die Wohnungszahl von ursprünglich zwölf auf zwanzig erhöht.